BEVH - zweistelliges Plus im Online- und Versandhandel 2016 prognostiziert

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Berlin, 13.12.2016 - Im deutschen Online- und Versandhandel geht es zu Beginn der heissen Phase des Weihnachtsgeschäftes hoch her: der zuständige Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) veröffentlichte die Ergebnisse einer Verbraucherumfrage zu den ersten neun Wochen des 4. Quartals. Demnach sind aktuell bereits mehr als 10 Prozent Umsatzplus zum Vorjahr aufgelaufen. Mit brutto 11,5 Milliarden Euro sind schon 1,1 Milliarden Euro mehr als im Vorjahr in die Kassen des Online- und Versandhandels gerollt. Allein das E-Commerce-Segment trägt mit aktuell 10,7 Milliarden Euro zu 92,8 Prozent am Gesamtumsatz des interaktiven Handels bei - bei einer Steigerung von 11,6 Prozent im Vergleich zu 2015.

„Die heiße Phase des Weihnachtgeschäfts steht uns noch bevor und schon jetzt liegen wir über den Erwartungen. Jedes achte Geschenk unter dem Weihnachtsbaum wird aus dem Netz stammen. Und, in diesem Jahr verschenken wir auch sperriges oder vermeintlich unromantisches wie Möbel oder Haushaltsgeräte“,

so der Hauptgeschäftsführer des bevh, Christoph Wenk-Fischer.

Der Megatrend „Convenience“ greift also auch hier - Hauptsache, der Trubel in der Adventszeit in den stationären Geschäften lässt sich für viele Konsumenten vermeiden.

Unromantisch hin oder her - mit einer Steigerung von knapp 25 Prozent zum Vorjahr boomen Haushaltswaren und -geräte im Netz nachgerade. Und auch der interaktive Möbelhandel schafft es mit +21,4 Prozent auf jetzt über 800 Millionen Euro Brutto-Umsatz.

Auch die jährlich erscheinende EHI-Studie, welche die Entwicklung der 1.000 umsatzstärksten Onlineshops abbildet, sieht einen Trend zu „Grossformatigem“: IKEA liegt auf Platz 22, Home24.de auf Platz 25. Und acht weitere Onlineshops der TOP 25 wie Amazon, Otto oder Tchibo bieten ebenfalls entsprechende Produkte an.

Wenk-Fischer zusammenfassend zur Entwicklung im laufenden Jahr:

„Unserer Branche geht es sehr gut. Begleitet von einem stabilen Konsumklima und einer steigenden Anschaffungsneigung werden wir dieses Jahr mit einem zweistelligen, überdurchschnittlichen Wachstum abschließen.“

Nicht zuletzt basiert diese positive Entwicklung auf einer weiteren Konzentration des Online-Handels - sprich: die umsatzstärksten Onlineshops werden noch dominanter.

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