Software AG Darmstadt - 6 disruptive Trends erwarten den Einzelhandel 2017


20170113 Disruption

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Darmstadt, 12.1.2017 - In einer Pressemitteilung erläutert die Darmstädter Software AG, welche Trends im laufenden Jahr auf den deutschen Einzelhandel zukommen werden. Basis sind die Trendprognosen der Software AG von 2016. Dabei muss man nicht allzu sehr befürchten, dass es nur um einträgliche pro domo-Aussagen ginge - die Software AG ist ja als Anbieter durchgängig digitaler Businessplattformen bekannt. Vielmehr weisen die Trendaussagen durchaus disruptives Potential auf.


Die „Amazonisierung“ im Handel geht weiter

  • Bedürfnisse und Wünsche der Kunden müssen von den Händlern schnell, sicher und zielgerichtet erkannt und in ihr Logistikmodell umgesetzt werden. Kunden werden hinsichtlich des Fulfillments immer ungeduldiger.

„Channel Hopping wird immer beliebter“

  • „Einzelhändler stellen sich schnell auf veränderte Gegebenheiten ein und nutzen neue Kanäle für den engeren Kontakt mit Kunden. Dabei setzen sie u. a. auf ‚Conversational Commerce‘ – die Kommunikation z. B. über Amazon Echo oder Bots in Facebook Messenger soll letztlich zum Kauf führen.

„Echtzeittransparenz des Lagerbestands“               

  • Bei Modernisierung von „Warenwirtschaft, Lagerhaltung und Ladengeschäft“ bietet sich der komplette Austausch nicht unbedingt an. Die Software AG sieht in der Kombination alternativer Lösungen den Königsweg. So z.B. „In­Memory­Caching mit High­ Speed­Messaging, um für alle Standorte, Kanäle, Ladengeschäfte und Warenlieferungen die Lagerbestände in Echtzeit darzustellen.

„Ladengeschäfte werden zu einem Einkaufserlebnis für Kunden

  • Technik soll auch das Einkaufserlebnis der Kunden bereichern - diese erwarten „technische Spielereien“. Hier kommen „Roboter als Wegweiser, Selbstbedienungskioske für Bestellungen und Zauberspiegel für die Anprobe von Kleidung“ ins Spiel.

„Küchen der Zukunft“ und das Internet of Things (IoT)

  • Amazon Echo, Amazon Dash oder Hiku erleichtern Kunden das Nachbestellen von Verbrauchsartikeln (FMCG). „Conversational Commerce wird als Vorstufe der künstlichen Intelligenz in den nächsten Jahren schließlich in ‚Cognitive Commerce‘ münden und so zu einer noch stärkeren Kundeneinbindung führen.

„Wissen, was der Kunde will

  • „Durch die vorausschauende Analyse von Kundeneindrücken können Einzelhändler den Erwartungen ihrer Kunden immer früher im Verkaufsprozess gerecht werden. Damit binden sie die Kunden emotional an ihre Marken und antizipieren mit ihrem Angebot die Wünsche ihrer Kunden.“

„Werner Rieche, Geschäftsführer der Software AG Deutschland, fasst die Entwicklung folgendermaßen zusammen: ‚Wenn Einzelhändler Lagerbestände in Echtzeit sichtbar machen, durch Einkaufserlebnisse in ihren Ladengeschäften neue Kunden gewinnen und bereits zu Beginn des Verkaufsprozesses vorhersagen können, was ihre Kunden wollen, wird es ihnen deutlich leichter fallen, den ‚magischen Kaufmoment‘ zu nutzen. Dazu muss es möglich sein, die Verkaufsaktivitäten über verschiedene Systeme zu koordinieren, damit sich das Kundenversprechen erfüllen lässt‘.“


Zur Notwendigkeit technischer Innovationen im Handel auch der Kommentar von Eric Jankowsky im e-commerce-magazin - „Der Handel muss handeln“

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